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Präsentation des Buches von Johannes Winter „Die verlorene Liebe der Ilse Stein“

Präsentation des Buches von Johannes Winter „Die verlorene Liebe der Ilse Stein“

Am 28. März 2011 wurde in der Geschichtswerkstatt Minsk anlässlich ihres 8. Jahrestags das Buch vom deutschen Forscher Johannes Winter „Die verlorene Liebe der Ilse Stein. Deportation, Ghetto und Rettung“ präsentiert. Die Teilnehmer,  ehemalige Häftlinge der Ghettos, der  Konzentrationslager  und Zwangsarbeiter,  haben sich  zusammen mit den Moderatoren des Treffens Professor Manfred Zabel und Dr. Viktor Balakirew mit den wichtigsten Ergebnissen der historischen Arbeit des IBB Dortmund und der IBB „Johannes Rau“ Minsk vertraut  gemacht.

Treffen mit den Studenten an der historischen Fakultät

Treffen mit den Studenten an der historischen Fakultät

Am 16., 23., 30. März, 6., 13. April fanden die GW-Treffen an der historischen Fakultät der Belarussischen Staatlichen Universität mit der Teilnahme der Studenten des Geschichts- und Archivfachbereichs mit den ehemaligen Ghetto-Gefangen Sima Margolina, Zinaida Nikodimova, Maria Zhukova, den KZ-Häftlingen Tamara Kuzmitchova, Larissa Aleksandrenko, dem ehemaligen Zwangsarbeiter Eugen Stasevich statt. Die originellen Sammlungen der Dokumentarmaterialien über den Zweiten Weltkrieg, die Zeugnisse  von der Nazi-Tyrannei und die Bücher der Geschichtswerkstatt Minsk wurden von ihnen präsentiert.

Diskussionsklub „Cinema“

Diskussionsklub „Cinema“

Am 8. April um 16 Uhr fand der Klub für junge Historiker zusammen mit dem Diskussionsklub „Cinema“ zum Thema „Katyn: Geschichte, Erinnerung, Gesellschaft“ mit der Teilnahme des Historikers und Dozenten an der Fakultät für internationale Beziehungen der Staatlichen Universität Igor Kuznezov, der Filmregisseurin Galina Samojlov und der Vertreter der Polnischen

8. Jahrestag der Geschichtswerkstatt Minsk

8. Jahrestag der Geschichtswerkstatt Minsk

Am 21. März 2011, am 8. Jahrestag der Geschichtswerkstatt Minsk,  fanden kreative Treffen mit der belarussischen öffentlichen Vereinigung von Juden,  ehemaligen  Häftlingen  des Ghettos und des antifaschistischen Widerstandes (Leiter Michael Trejster), dem Minsker Verband der Ostarbeiter (Leiter Sergej Ermakov) und dem Verein "Dolja"  (deutsch „Schicksal“), der öffentlichen  Vereinigung der KZ-Häftlinge aus dem „Partisanski“ Stadtbezirk (Minsk, Leiterin Regina Lavrovich) statt.

Johannes Winter. "Die verlorene Liebe der Ilse Stein. Deportation, Ghetto und Rettung"

Als Hitler an die Macht kam, war Ilse Stein keine zehn Jahre alt. Den Prozess der Aussonderung stand sie durch, die Gewaltausbrüche gegen Juden im heimatlichen Dorf im Vogelsberg, die Vertreibung und Flucht in die Stadt Frankfurt am Main, die Planmäßigkeit der Demütigungen, die Gesetzmäßigkeit von Beraubung und Verelendung, schließlich die Deportation nach Osten. Die Familie Stein wurde nach Minsk in Weißrussland deportiert, ins Ghetto – ein Wartesaal des Todes für tausende deutscher Juden. Dort begegnete die siebzehnjährige Ilse Stein Willi Schulz, Hauptmann der Wehrmacht.

Eröffnung des Cinema-Diskussionsklubs der Geschichtswerkstatt Minsk

Eröffnung des Cinema-Diskussionsklubs der Geschichtswerkstatt Minsk

Unter Beteiligung von Historikern, Zeitzeugen und Studenten fand am 18.02.2011 die Eröffnung des Cinema-Diskussionsklubs der Geschichtswerkstatt Minsk zum Thema „Unbekanntes Belarus“ mit zwei Filmvorführungen „Wahrheit über Chatyn“ und „Todesinsel“ statt. Der erste Dokumentarfilm behandelt die widersprüchliche Wahrnehmung der Geschichte der Vernichtung des belarussischen Dorfs Chatyn und der zweite stellt die Schicksale von Belarussen dar, die in den 20er-30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch Stalinsche Repressalien nach Sibirien verbannt worden waren.
 

Eröffnung der Fotoaustellung „Krieg, Besatzung und Erinnerung“

Eröffnung der Fotoaustellung „Krieg, Besatzung und Erinnerung“

GW-Klub der jungen Historiker widmete seine Sitzung dem Thema des Genozids des belarussischen Volkes während des 2. Weltkrieges am Beispiel der verbrannten Dörfer in Belarus. Prominente belarussische Historiker Herr Selemnjow und Frau Kirillowa stellten am 24. 02. 2011 die neuesten Forschungsergebnisse zu diesem Thema dar. In Anwesenheit des Co-Autors der Gedenkstätte Chatyn und des Vorsitzenden der jüdischen Gemeinden in Belarus Leonid Lewin wurde die Fotoaustellung „Krieg, Besatzung und Erinnerung“ mit 30 originellen Archivfotos eröffnet.
    

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