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Iosif Greifer  und sein  Traum  am 85. Geburtstag

Iosif Greifer und sein Traum am 85. Geburtstag

Am 12. Juli feiert der ehemalige Gefangene des Minsker Ghettos Iosif Greifer seinen 85. Geburtstag. Als sehr häufiger Gast der Geschichtswerkstatt hat er mehrmals sehr lebendig die tragischen Seiten des Minsker und Sondergehettos dargestellt. Besonders wichtig ist dabei, dass er die Geschichte seiner Arbeit im Funkbetrieb im „ kleinen“ Ghetto zusammen mit dem deportierten Juden aus Düsseldorf Günter Katzenstein in Aufzeichnungen und im Video-Interview nach ihren Begegnungen in Minsk in den 1990er Jahren aufbewahrt hat.

Klub der Kriegshistoriker

Klub der Kriegshistoriker

Am 1. Juli fand um 16.00 Uhr die ordentliche Sitzung des Klubs der Kriegshistoriker statt, in dessen Rahmen der Publizist und Historiker  Michael Nordstein (Deutschland) seine letzte Bücher reihe „Rubikons“ vorgestelltt. Die Klubteilnehmer behandelten die Fragen der Erinnerungskultur  des Krieges in Deutschland und Belarus (darunter  das Problem der Wahrheit und der  Mythen  über den Krieg, des Stalinismus im Krieg, der Kollaboration, des  Holocaust usw.).

Kreative Treffen

Kreative Treffen

Am 4.- 6. Juli besuchten  die Leiter von einigen Projekten die Geschichtswerkstatt, darunter  Heinrich Rüsmeier vom  belarussisch-deutschen  Projekt (Deutschland),  Natan Beirak, vom belorussisch-amerikanischen Projekt (USA), Arkadij Kardasch (Israel), Eva Möda aus der Schweiz, die Leiter der republikanischen NGOs der ehemaligen KZ-Häftlinge Wladimir Schakutin, Aleksandra Borisowa, Elwira Simakowa und andere.
 

Zusammenarbeit

Zusammenarbeit

Zur Förderung der Partnerschaft  und  der Zusammenarbeit zwischen der IBB „Johannes Rau“ Minsk und der Minsker Staatlichen Linguistischen Universität  wurde  ein Vertrag über die Organisation des Berufspraktikums für Studenten der Dolmetscherfakultät in der Geschichtswerkstat im Zeitraum September-Oktober 2011 unterschrieben.

Erste Bekanntschaft

Erste Bekanntschaft

Am 7. Juli waren in der Geschichtswerkstatt die Schüler der Schule № 111 und die Leiter der belarussischen NGOs der ehemaligen Gefangenen der Konzentrationslager und  des antifaschistischen Widerstandes (Leiterin Aleksandra Borisowa) zu Besuch. Die erste Bekanntschaft der Schüler der 1.-3. Klassen mit der Holocaust-Geschichte und der Geschichte des Minsker Ghettos, das Gespräch mit Tamara Golowatschenko (Grodno), der ehemaligen Gefangenen  des Todeslagers Auschwitz, beeindruckten die jungen Teilnehmer stark.

Johannes Winter. "Die verlorene Liebe der Ilse Stein" in der Geschichtswerkstatt

Johannes Winter. "Die verlorene Liebe der Ilse Stein" in der Geschichtswerkstatt

Am 24. Juni wurde das Buch "Die verlorene Liebe der Ilse Stein" des deutschen Schriftstellers Johannes Winter durch das IBB Dortmund in einer kleinen Auflage an die Geschichtswerkstatt übergegeben. Im Buch wird die Rettungsgeschichte von 25 deutschen und belarussischen Juden des Minsker Ghettos erzählt. Die darin enthaltenen originale und wenig bekannte Fotos aus der Besatzungszeit von Minsk sind von großem Interesse nicht nur für Spezialisten in Belarus.

Präsentation des Tagebuches der Wehrmachtsoldaten Eberhard von Hanxleden

Präsentation des Tagebuches der Wehrmachtsoldaten Eberhard von Hanxleden

Am 24. Juni fand die Präsentation des Buches "22. Juni 1941. Brest. 3.15 Uhr beginnen die Batterien... Kriegstagebuch von  Eberhard von Hanxleden, 29. Infanterie-Division mot. Artillerie-Regiment 29 mot.“ / Herausgeber: Rüdiger und Beata von Hanxleden.  Schriftenreihe „Kriegstagebücher“.  Heft 1. Minsk, 2011. – 332 Seiten / mit der Teilnahme von Vertretern aus Deutschland, Belarus und Russland statt.

Symbolische Aktion mit dem Grabstein auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof

Symbolische Aktion mit dem Grabstein auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof

Am 23. Juni fand das Treffen der Gruppe aus Hamburg (Ebenezer Hilfsfonds) mit den Vertretern der öffentlichen Vereinigung ehemaliger minderjähriger Häftlinge des Minsker Stadtbezirks Leninski statt. Nachdem das Theaterspiel über die Tragödie des Minsker Ghettos vom "Theaterquadrat" aufgeführt wurde, hatten die Teilnehmer ein Gespräch über die Bedeutung derErinnerung an die tragische Vergangenheit für Länder und Generationen. Am selben Tag wurde in einer symbolischen Aktion durch die Gruppe aus Hamburg ein Grabstein auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof an einen neuen Ort verlegt.

Literarisch-musikalische Komposition über die Tragödie der Kriegszeit

Literarisch-musikalische Komposition über die Tragödie der Kriegszeit

Am 22. Juni führte die Jugendgruppe „Theaterquadrat“ (Leiterin Anna Sulima) auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof am Denkmal  „Den Opfern des Minsker Ghettos“ ihre neue literarisch-musikalische Komposition über die Tragödie der Kriegszeit auf. Die Darbietung bewegte die anwesenden ehemaligen Ghetto-, KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter sowie Historiker und Studierende sehr.

Internationale wissenschaftliche Konferenz "Topographie des Todes: Ghettos, Konzentrationslager, Gefängnisse im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945"

Internationale wissenschaftliche Konferenz "Topographie des Todes: Ghettos, Konzentrationslager, Gefängnisse im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945"

Am 22. Juni fand die Internationale wissenschaftliche Konferenz „Topographie des Todes: Ghettos, Konzentrationslager, Gefängnisse im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945“ statt. Dank der Bemühungen der IBB Minsk, des IBB Dortmund und des Verbands der belarussischen jüdischen Gemeinden und Organisationen nahm daran mehr als 30 Historiker und Fachkräfte für die Geschichte der Erinnerungskultur aus Belarus, Deutschland und Israel teil. An der Konferenz beteiligte sich auch der Kulturattaché der deutschen Botschaft in Belarus Anja Luther.

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