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Sitzungen der Gesprächkreise

Sitzungen der Gesprächkreise

Am 20. Mai fand das regelmäßige Treffen des Gesprächskreises für Kriegshistoriker statt. Die Zusammenkunft  war den Fragen der Beteiligung der Franzosen an den Kriegen auf dem Territorium von Belarus in den  Jahren 1812 und 1941-1944 gewidmet. Ihre originellen Materialien präsentierten die wichtigsten Forscher dieses Themas Nikolai Gratschow, Igor Grutso, Anatoli Steburako, Anatoli Scharkov, Schamil Bekteneev, Kusma Kosak.

Internationale wissenschaftliche Konferenz

Internationale wissenschaftliche Konferenz

Am 22. Juni 2011 findet in der Geschichtswerkstatt die Internationale wissenschaftliche Konferenz "Topographie des Todes: Ghettos, Konzentrationslager und Gefängnisse auf dem Gebiet von Belarus (1941-1944)“ statt.

Internationaler Tag der Befreiung der KZ-Häftlinge

Internationaler Tag der Befreiung der KZ-Häftlinge

Am 10. April 2011 machten die Geschichtswerkstatt Minsk, das Projekt „Treffpunkt - Dialog“ zusammen mit den Zeitzeugen den Ausflug nach Wilejka, ins Rehabilitations- und Erholungszentrum für Kinder „NADESHDA“. Gerade dort fand schon die traditionelle Begegnung mit den ehemaligen Häftlingen aus Wilejka statt.
Diese Veranstaltung wurde aus Anlass des Internationalen Tages der Befreiung der KZ-Häftlinge durchgeführt, der jährlich am 11. April begangen wird.
 

Treffen mit den Studenten an der historischen Fakultät

Treffen mit den Studenten an der historischen Fakultät

Am 16., 23., 30. März, 6., 13. April fanden die GW-Treffen an der historischen Fakultät der Belarussischen Staatlichen Universität mit der Teilnahme der Studenten des Geschichts- und Archivfachbereichs mit den ehemaligen Ghetto-Gefangen Sima Margolina, Zinaida Nikodimova, Maria Zhukova, den KZ-Häftlingen Tamara Kuzmitchova, Larissa Aleksandrenko, dem ehemaligen Zwangsarbeiter Eugen Stasevich statt. Die originellen Sammlungen der Dokumentarmaterialien über den Zweiten Weltkrieg, die Zeugnisse  von der Nazi-Tyrannei und die Bücher der Geschichtswerkstatt Minsk wurden von ihnen präsentiert.

Präsentation des Buches von Johannes Winter „Die verlorene Liebe der Ilse Stein“

Präsentation des Buches von Johannes Winter „Die verlorene Liebe der Ilse Stein“

Am 28. März 2011 wurde in der Geschichtswerkstatt Minsk anlässlich ihres 8. Jahrestags das Buch vom deutschen Forscher Johannes Winter „Die verlorene Liebe der Ilse Stein. Deportation, Ghetto und Rettung“ präsentiert. Die Teilnehmer,  ehemalige Häftlinge der Ghettos, der  Konzentrationslager  und Zwangsarbeiter,  haben sich  zusammen mit den Moderatoren des Treffens Professor Manfred Zabel und Dr. Viktor Balakirew mit den wichtigsten Ergebnissen der historischen Arbeit des IBB Dortmund und der IBB „Johannes Rau“ Minsk vertraut  gemacht.

Studentenprojekt

Studentenprojekt

Im Rahmen des Studentenprojektes "Kunst sehen" übersetzten die Praktikanten der Übersetzungsfakultät und der Fakultät für  interkulturelle Kommunikation an der Minsker Linguistischen Universität die Bücher von ehemaligen Häftlingen des Minsker Ghettos aus dem Russischen ins Deutsche:  Sima Margolina "Am Leben bleiben ...", Zinaida Nikodimova "Archiv von Hasia Pruslina: antifaschistischer Widerstand, die Rückführung der Kinder aus Deutschland". Man hat auch  die Arbeit an der Übersetzung des Buches von Maria Zhukova „Krieg tut mir weh" begonnen. Am 31.

Diskussionsklub „Cinema“

Diskussionsklub „Cinema“

Am 8. April um 16 Uhr fand der Klub für junge Historiker zusammen mit dem Diskussionsklub „Cinema“ zum Thema „Katyn: Geschichte, Erinnerung, Gesellschaft“ mit der Teilnahme des Historikers und Dozenten an der Fakultät für internationale Beziehungen der Staatlichen Universität Igor Kuznezov, der Filmregisseurin Galina Samojlov und der Vertreter der Polnischen

8. Jahrestag der Geschichtswerkstatt Minsk

8. Jahrestag der Geschichtswerkstatt Minsk

Am 21. März 2011, am 8. Jahrestag der Geschichtswerkstatt Minsk,  fanden kreative Treffen mit der belarussischen öffentlichen Vereinigung von Juden,  ehemaligen  Häftlingen  des Ghettos und des antifaschistischen Widerstandes (Leiter Michael Trejster), dem Minsker Verband der Ostarbeiter (Leiter Sergej Ermakov) und dem Verein "Dolja"  (deutsch „Schicksal“), der öffentlichen  Vereinigung der KZ-Häftlinge aus dem „Partisanski“ Stadtbezirk (Minsk, Leiterin Regina Lavrovich) statt.

Johannes Winter. "Die verlorene Liebe der Ilse Stein. Deportation, Ghetto und Rettung"

Als Hitler an die Macht kam, war Ilse Stein keine zehn Jahre alt. Den Prozess der Aussonderung stand sie durch, die Gewaltausbrüche gegen Juden im heimatlichen Dorf im Vogelsberg, die Vertreibung und Flucht in die Stadt Frankfurt am Main, die Planmäßigkeit der Demütigungen, die Gesetzmäßigkeit von Beraubung und Verelendung, schließlich die Deportation nach Osten. Die Familie Stein wurde nach Minsk in Weißrussland deportiert, ins Ghetto – ein Wartesaal des Todes für tausende deutscher Juden. Dort begegnete die siebzehnjährige Ilse Stein Willi Schulz, Hauptmann der Wehrmacht.

Eröffnung des Cinema-Diskussionsklubs der Geschichtswerkstatt Minsk

Eröffnung des Cinema-Diskussionsklubs der Geschichtswerkstatt Minsk

Unter Beteiligung von Historikern, Zeitzeugen und Studenten fand am 18.02.2011 die Eröffnung des Cinema-Diskussionsklubs der Geschichtswerkstatt Minsk zum Thema „Unbekanntes Belarus“ mit zwei Filmvorführungen „Wahrheit über Chatyn“ und „Todesinsel“ statt. Der erste Dokumentarfilm behandelt die widersprüchliche Wahrnehmung der Geschichte der Vernichtung des belarussischen Dorfs Chatyn und der zweite stellt die Schicksale von Belarussen dar, die in den 20er-30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts durch Stalinsche Repressalien nach Sibirien verbannt worden waren.
 

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