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Neue Treffen - Neue Arbeitsrichtungen

Neue Treffen - Neue Arbeitsrichtungen

Am 4. August trug Benjamin Pogranichnyj, der stellvertretende Vorsitzende der Holoner Abteilung des Allisraelischen Ausschusses der Veteranen des Großen Vaterländischen Kireges eine Reihe von Vorschlägen für die Zusammenarbeit mit der Geschichtswerkstatt vor.  Für ein entstehendes Museum wurde ihm die Buchveröffentlichung der Geschichtswerkstatt über die Geschichte des Holocaust und jüdischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Belarus (1941 – 1944) übergeben.
 

Ein Schulsommerlager in der Geschichtswerkstatt

Ein Schulsommerlager in der Geschichtswerkstatt

Am 2. August besuchte eine kleine Gruppe der 4. Klasse des Schulsommerlagers der Mittelschule No. 90 aus Minsk die Ausstellung der Geschichtswerkstatt. Die erste Begegnung der Kinder mit den für sie unbekannten Seiten des Holocaust motivierte die Lehrer, ihr Wissen über dieses wichtige Thema zu vertiefen.
 

Holocaust-Gedenkstätten in Minsk

Holocaust-Gedenkstätten in Minsk

Am 1. August besuchte eine Gruppe aus Berlin und Bonn die Geschichtswerkstatt. Der ehemalige Häftling Michael Trejster führte die Gruppe über das ehemalige Gelände des Minsker Ghettos. Die Teilnehmer besichtigten die Holocaust-Gedenkstätte "Jama", Maly Trostenez, Schaschkovka und Blagovschtschina. Tief beeindruckt zeigte sich die Gruppe von neuem Material über den Holocaust. Dennoch lag ihr Hauptaugenmerk auf der Erinnerung und Pflege der Gedenkstätten in Maly Trostenez.

Sommerlager der Freiwilligen aus Deutschland in der Geschichtswerkstatt

Sommerlager der Freiwilligen aus Deutschland in der Geschichtswerkstatt

Am 28. und 29. Juli hielt sich eine Gruppe ASF-Freiwilliger aus Deutschland in der Geschichtswerkstatt auf. Sie machten sich mit der Geschichte des Minsker Ghettos bekannt. Als praktische Helfer bewältigten sie verschiedene Arbeitsbereiche, angefangen bei der Systematisierung der Bibliothek. Diese wurden zu einer wichtigen Aktivität der Gruppe vor der Abfahrt.

Ein Gespräch über Zeit, über Erinnerungskultur

Ein Gespräch über Zeit, über Erinnerungskultur

Am 28. Juli fand auf Galina Levins Ausstellung “Aus der Welt – in der Welt” das 2. Kreative belarussisch-deutsche Treffen statt. Leonid Levin, Kristiane und Nils Janeke und, zum ersten Mal in Minsk, die Mutter von Kristiane Janeke sprachen über die Möglichkeiten der Speicherung des Zeitlichen und Kulturellen Gedächtnisses zwischen den Generationen. Am folgenden Dialog nahmen Historiker und Vertreter von Bildung, Kultur, Museen und Archiven teil. Herr und Frau Janeke hielten die Publikationstätigkeit für eine praktische Lösung.

Jahrestreffen einer deutschen Gruppe in der Geschichtswerkstatt

Jahrestreffen einer deutschen Gruppe in der Geschichtswerkstatt

Am 25. Juli fand das Jahrestreffen einer deutschen Gruppe aus Berlin, Bremen und Hamburg, die sich dem Studium der Geschichte des Holocaust und der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg widmet, statt (Koordinator: Ingrid Damerov, deutsch-russisches Museum Karlshorst).

Leonid Lewin, Vorstandsmitglied des gemeinsamen deutsch-belarussischen Projekts „Geschichtswerkstatt in Minsk“, begeht seinen 75. Geburtstag

Leonid Lewin, Vorstandsmitglied des gemeinsamen deutsch-belarussischen Projekts „Geschichtswerkstatt in Minsk“, begeht seinen 75. Geburtstag

Am 25. Juli begeht Leonid Lewin, der Träger des sowjetischen Leninpreises  und  des Staatspreises der Republik Belarus, der bekannte Architekt und einer der Co-Autoren der Gedenkstätten Chatyn, Krasnyj Bereg, Jama,  Gorodeja usw. seinen 75. Geburtstag. Sein künstlerisches Talent fand seine Realisierung auch in Projekten und Programmen der Geschichtswerkstatt.  Sein Bildband über die Gedenkstätten des Kriegsleidens, der bald herausgebracht werden soll, wird seinen einzigartigen Schaffensweg darstellen.

Rundtischgespräch der Historiker, Kriegsveteranen und ehemaliger Nazi-Häftlinge

Rundtischgespräch der Historiker, Kriegsveteranen und ehemaliger Nazi-Häftlinge

Am 15. Juli 2011 fand in der Geschichtswerkstatt das Rundtischgespräch, an dem Historiker, Veteranen des Krieges und ehemalige Nazi-Häftlinge teilgenommen haben, statt. Dabei wurden folgende Hauptthemen behandelt: Das Tragische und das Heldenhafte in der Geschichte des Kampfes und des Überlebens des belarussischen Volkes in den ersten Monaten des Großen Vaterländischen Krieges, die heutige Erinnerungskultur des Krieges und die Prozesse der Verständigung und Versöhnung. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die neueste Ausgabe der Geschichtswerkstatt - das Kriegstagebuch „ 22 Juni. Brest.

Iosif Greifer  und sein  Traum  am 85. Geburtstag

Iosif Greifer und sein Traum am 85. Geburtstag

Am 12. Juli feiert der ehemalige Gefangene des Minsker Ghettos Iosif Greifer seinen 85. Geburtstag. Als sehr häufiger Gast der Geschichtswerkstatt hat er mehrmals sehr lebendig die tragischen Seiten des Minsker und Sondergehettos dargestellt. Besonders wichtig ist dabei, dass er die Geschichte seiner Arbeit im Funkbetrieb im „ kleinen“ Ghetto zusammen mit dem deportierten Juden aus Düsseldorf Günter Katzenstein in Aufzeichnungen und im Video-Interview nach ihren Begegnungen in Minsk in den 1990er Jahren aufbewahrt hat.

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