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Exkursion um Trostenets für Schüler der Mittelschule Nr. 141

Exkursion um Trostenets für Schüler der Mittelschule Nr. 141

Am 15. Juli fand im Rahmen des Projekts „Regionale Dialogplattform für drei Generationen und soziale und psychologische Rehabilitation von Zeugen militärischer Ereignisse“ für Schüler der Sekundarschule Nr. 141 in Minsk eine Führung zum Thema „Todeslager Trostenez“ statt. Die Tour wurde von Andrey Lysov, Assistant , durchgeführt.

Im Christlichen Bildungszentrum der Heiligen Methodius und Kyrill fand ein Seminar zum Thema „Die Bibel als Grundlage der geistlichen Einheit und der kulturellen Vielfalt von Belarus“ statt

Im Christlichen Bildungszentrum der Heiligen Methodius und Kyrill fand ein Seminar zum Thema „Die Bibel als Grundlage der geistlichen Einheit und der kulturellen Vielfalt von Belarus“ statt

Am 13. Juli organisierte Minsker Internationale Bildungs- und Begegnungsstätte von Johannes Rau  zusammen mit der internationalen öffentlichen Vereinigung „Christliches Bildungszentrum der Heiligen Methodius und Kyrill“ ein Seminar zum Thema „Die Bibel als Grundlage der spirituellen Einheit und kulturellen Vielfalt von Weißrussland".

Führung durch das Gebäude der Geschichtswerkstatt

Führung durch das Gebäude der Geschichtswerkstatt

Am 21. Juli um 18.00 Uhr findet eine kostenlose Führung durch das Gebäude der Geschichtswerkstatt "Leanid Lewin" statt.  Der Eintritt ist frei. Adresse: Sukhaja, 25, Metrostation Frunzenskaya/Yubileynaya Platz.

Wie wird in Belarus, Lettland, Deutschland und Österreich an den Holocaust erinnert?

Wie wird in Belarus, Lettland, Deutschland und Österreich an den Holocaust erinnert?

Während des gesamten Projekts haben wir uns mit dem Holocaust beschäftigt und damit, wie in den verschiedenen Ländern dieser Tragödie gedacht wird. Wir arbeiteten an Biografien von Opfern und Tätern des Holocaust und nahmen einen Podcast über die Geschichte von Malyj Trostenez auf.

Exkursionen rund um das Ghetto Minsk für Teilnehmer des Projekts „Regionale Dialogplattform der drei Generationen und soziale und psychologische Rehabilitation von Zeugen militärischer Ereignisse“

Exkursionen rund um das Ghetto Minsk für Teilnehmer des Projekts „Regionale Dialogplattform der drei Generationen und soziale und psychologische Rehabilitation von Zeugen militärischer Ereignisse“

Am 22. und 23. Juni fanden Exkursionen zum Thema „Minsker Ghetto. Geschichtswerkstatt L. Lewin“ für „Regionale Dialogplattform von drei Generationen und soziale und psychologische Rehabilitation von Zeugen militärischer Ereignisse“. Die Tour bestand aus zwei Teilen. Während die eine Gruppe den Vorort Rakowski und die Gedenkstätte „Jama“ kennenlernte, besuchte die andere Gruppe die Historische Werkstatt, den jüdischen Gedenkplatz und das Gebiet des ehemaligen Sonderghettos.

Janis Lipke Museum und Podcast-Aufnahme

Janis Lipke Museum und Podcast-Aufnahme

Am dritten Tag des Seminars besuchten wir das Janis Lipke Museum. Durch das Museum führte die Direktorin Lolita Tompsone. Janis und seine Frau Johanna Lipke bekamen den Titel Gerechten unter den Völkern verliehen, da sie während des Krieges Juden gerettet haben. An der Stelle des Hauses ist ein modernes Museum eingerichtet worden. Das Museum erinnert an die Arche Noah und gleichzeitig an die Zuflucht in Form eines umgedrehten Bootes.

Wald von Bikernieki

Wald von Bikernieki

Nach Rumbula besuchten wir den Wald von Bikernieki, einen Ort der Massenvernichtung von Juden, Kriegsgefangenen und Zivilist*innen. Nach verschiedenen Schätzungen wurden hier zwischen 35.000 und 46.000 Menschen getötet. Die Gedenkstätte besteht aus zahlreichen Granitsteinen, die das in der Mitte befindliche Denkmal umgeben. Dessen Inschrift stammt aus dem Buch Hiob: " ACH ERDE, BEDECKE MEIN BLUT NICHT, UND MEIN SCHREIEN FINDE KEINE RUHESTATT!".

Hinter diesen Toren stöhnt die Erde

Hinter diesen Toren stöhnt die Erde

Am selben Tag besuchten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts die Gedenkstätte in Salaspils. Auf dem Territorium dieser Stadt befand sich ein Konzentrationslager, das in deutschen Dokumenten als „erweitertes Polizeigefängnis“ bezeichnet wurde. Dort wurden politische Gefangene, Kriegsgefangene, bei Strafoperationen gefangene Zivilisten und deportierte Juden festgehalten. Menschen starben an Krankheiten, Unterernährung und unmenschlichen Bedingungen.

Den zweiten Tag der Reise verbrachten die Teilnehmenden des Projekts "Transnationales historisches Lernen am Beispiel von Malyj Trostenez" am Rande von Riga

Den zweiten Tag der Reise verbrachten die Teilnehmenden des Projekts "Transnationales historisches Lernen am Beispiel von Malyj Trostenez" am Rande von Riga

Gemeinsam mit Iļja Ļenskis, dem Direktor des Museums "Juden in Lettland", besuchten wir den Bahnhof in Škirotava. Dies war der Ankunftsort der deportierten Juden aus Deutschland, Österreich und dem Protektorat Böhmen und Mähren. Danach wurden die Juden einem Auswahlverfahren unterzogen, um zu bestimmen, wer zur Zwangsarbeit geschickt und wer ermordert werden sollte.

Bildungsreise nach Riga im Rahmen des Projekts „Transnationalen historisches Lernen am Beispiel von Maly Trostenets“

Bildungsreise nach Riga im Rahmen des Projekts „Transnationalen historisches Lernen am Beispiel von Maly Trostenets“

Von 9 bis 13 Juni 2022 im Rahmen des Projekts „Transnationales historischen Lernen am Beispiel Maly Trostenez“ mit finanzieller Unterstützung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ / Programm „Jugend erinnert“, eine Bildungsreise von Teilnehmern aus Belarus, Deutschland und Österreich fand nach Riga statt, um die Erfahrung der Arbeit mit der Erinnerung an den Holocaust zu studieren.

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