Nachrichten

Erinnerungskultur vereinigte Historiker und Journalisten aus fünf Ländern

Erinnerungskultur vereinigte Historiker und Journalisten aus fünf Ländern

Nicht weit von Warschau, auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers Treblinka, in dem über 800.000 Menschen, fast ausschließlich Juden, ermordet wurden, gibt es einen großen Stein. Drauf steht in verschiedenen Sprachen: „Nie wieder“. Neben diesem Stein haben Historiker und Journalisten aus fünf Ländern – Deutschland, Polen, Russland, Belarus und der Ukraine – Ende Oktober eine Gedenkfeier durchgeführt.

Internationale Sommerschule „Schweres Erbe und Erinnerung im Schaffensprozess“ Vom 1. bis zum 12. August 2016 fand auf dem Territorium von Belarus und Litauen die internationale interdisziplinäre Wandersommerschule „Das Erbe des Fehlens. Erinnerung an das

Internationale Sommerschule „Schweres Erbe und Erinnerung im Schaffensprozess“ Vom 1. bis zum 12. August 2016 fand auf dem Territorium von Belarus und Litauen die internationale interdisziplinäre Wandersommerschule „Das Erbe des Fehlens. Erinnerung an das

Vom 1. bis zum 12. August 2016 fand auf dem Territorium von Belarus und Litauen die internationale interdisziplinäre Wandersommerschule „Das Erbe des Fehlens. Erinnerung an das immaterielle, multiethnische Erbe in den Grenzgebieten Zentral- und Osteuropas” statt.

Sie wurde von der Universität Bremen, dem Bremer wisssenschaftlichen Forschungszentrum für osteuropäische Studien, der Europäischen Humanistischen Universität (Vilnius) und der Geschichtswerkstatt der IBB J. Rau Minsk organisiert und von der Volkswagen-Stiftung unterstützt.

Das III. internationale Forum in Gorodok

Das III. internationale Forum in Gorodok

Das III. internationale Forum „Gorodok und seine Nachbarn: Tradition, Kultur und Andenken an die Tragödie“ fand am 22. Juni im Dorf Gorodok des Kreises Molodetschno statt und wurde dem 75. Jahrestag des Überfalls des faschistischen Deutschlands auf die Sowjetunion gewidmet. Das Ziel des Forums bleibt wie in den vergangenen Foren – die Pflege des Andenkens an die Tragödie in Gorodok und  die Memorisierung der NS-Opfer.

Brücke der Generationen: Die Ausstellung „Spuren des Krieges“

Brücke der Generationen: Die Ausstellung „Spuren des Krieges“

Das belarussische staatliche Museum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges eröffnete die Ausstellung „Spuren des Krieges“, die die Teilnehmer des Projektes "Brücke der Generationen“ mit großem Interesse besuchten. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Museums und des privaten Sammlers und Restaurators Alexej Tikunow, des Obersten der Grenztruppen a.D. Nach dem Ende seines fast dreißigjährigen Militärdienstes arbeitet er in der Minsker städtischen Kadettenschule №2, wo er bereits anderthalb Jahre Autoretro-Unterricht erteilt.

Adam Jones trifft sich mit Zeitzeugen in der Geschichtswerkstatt

Adam Jones trifft sich mit Zeitzeugen in der Geschichtswerkstatt

Adam Jones, Professor an der Universität in der kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien, Autor vieler Bücher zum Thema Genozid, besuchte während seiner Osteuropareise Minsk und die Geschichtswerkstatt.

Das Ziel seiner Reise war die Bekanntschaft mit den Erinnerungsorten der Nazi-Verbrechen in Belarus, Litauen und der Ukraine

Frida Reisman, Maja Krapina und Wladimir Trachtenberg erzählten dem Gast über ihr Leben im Minsker Ghetto.

Präsentation des Buches von Anika Walke

Präsentation des Buches von Anika Walke

Anika Walke ist Autorin des Buches „Pioniere und Partisanen: Oral History des Nazi-Genozids in Belarus“ (Oxford University Press, 2015), das sie am 2. Juni in der Geschichtswerkstatt Leonid Lewin präsentierte.

Vorführung des Films „Das Leben ist wunderschön“

Vorführung des Films „Das Leben ist wunderschön“

Am 26. Mai findet in der Geschichtswerkstatt im Rahmen des „Cinema-Clubs“ die Vorführung des Films „Das Leben ist wunderschön“ statt.

Was bieten wir an? Unser Angebot ist eine öffentliche Veranstaltung mit Filmvorführung und anschließender Diskussion für alle Interessenten!

Seiten