Dem Vorstandsvorsitzenden des IBB Minsk wurde der Orden „Für Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland“ verliehen

Viktor Fjodorowitsch Balakirew, Vorstandsvorsitzender des internationalen Bildungszentrums Johannes Rau (IBB Minsk), wurde mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Dem Orden war eine von Frank-Walter Steinmeier, Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, unterzeichnete Urkunde beigefügt.

Viktor Fjodorowitsch wurde für seinen großen Beitrag zur Entwicklung der belarussisch-deutschen Beziehungen mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die hohe Auszeichnung wurde am Donnerstag, 4. Juni, vom Außerordentlichen und Bevollmächtigten Deutschen Botschafter Manfred Huterer überreicht.

„Ich glaube, dass diese Auszeichnung nicht nur an mich, sondern auch an das gesamte Team des IBB Dortmund und des IBB Minsk verliehen wird, die sich seit 26 Jahren aktiv für gegenseitiges Verständnis und Versöhnung zwischen dem belarussischen und dem deutschen Volk einsetzen“ , sagte Viktor Fjodorowitsch.

In den 26 Jahren der Arbeit im IBB Minsk war Viktor Fjodorowitsch an der Schaffung bedeutender belarussisch-deutscher Projekte beteiligt: die Geschichtswerkstatt, benannt nach Leonid Lewin, interreligiöse Arbeitsgruppe, und auch an der Schaffung einer Gedenkstätte in Trostenez.

„Diese Auszeichnung ist nicht nur eine große Ehre für mich, sondern auch eine Herausforderung, weiterhin alles Mögliche zu tun, um die Beziehungen zwischen Belarus und Deutschland zu verbessern“, sagte Viktor Balakirew.

Nach Angaben des deutschen Botschafters initiierte Balakirew als Vorsitzender des Direktoriums des Zentrums eine Reihe von Projekten, darunter einen interreligiösen Arbeitskreis aus Vertretern der orthodoxen und katholischen Kirche, der protestantischen und baptistischen und später der jüdischen Gemeinden; einen Arbeitskreis zu Umweltfragen, dem derzeit Jugendliche und Studenten von etwa 10 Minsker Universitäten angehören und monatliche Treffen von Journalisten, die die Grundlage für die Journalistenschule des Internationalen Zentrums für Journalismus in Minsk bildeten.

Der Verdienstorden für Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland wird, unabhängig von der Staatsangehörigkeit, Personen im politischen, wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen, karitativen und geistlichen Lebensbereich für ihre besonderen Verdienste verliehen. Zuvor, am 4. März, hatte der deutsche Botschafter diesen Orden an sieben Zeugen von Kriegsereignissen verliehen, die aktiv an Projekten zur Bewahrung der Erinnerung in der Geschichtswerkstatt Leonid Levin beteiligt sind.

 

 

 

 

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