Wettbewerb „NS-Opfer und die Vernichtungsorte in Belarus“ ausgerufen

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Die Arbeit an der Wanderausstellung „Vernichtungsort Malyj Trostenez. Geschichte und Erinnerung“ hat gezeigt, dass, es einerseits an biographischen Portraits der Kriegsopfer mangelt und, andererseits, dass es doch möglich wäre, Materialien über NS-Opfer und Menschenschicksale auch heute zu finden und zu verwerten.

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

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Am Vorabend des Internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocaust fanden in der Geschichtswerkstatt Leonid Lewin in Minsk und in der religiösen Vereinigung des progressiven Judaismus der Republik Belarus Trauerveranstaltungen anläßlich dieses Gedenktages statt.

Die Juden lebten in Belarus seit langer Zeit. Welchen Einfluss übte der Krieg auf die Beziehungen zwischen Belarussen und Juden aus und welches Bild vom Holocaust blieb im Volksgedächtnis haften?

Die Juden lebten in Belarus seit langer Zeit. Welchen Einfluss übte der Krieg auf die Beziehungen zwischen Belarussen und Juden aus und welches Bild vom Holocaust blieb im Volksgedächtnis haften?

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Die Geschichtswerkstatt Leonid Lewin und das Belarussische Archiv der Oral History eröffneten in Minsk den Oral-History-Club. Er soll zum Diskussionsplatz werden, wo die für die belarussische Gesellschaft wichtigen und wenig bekannten Themen aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts behandelt werden können. Die Referentin und Leiterin der Bildungsreisen der Geschichtswerkstatt Irina Kaschteljan bemerkt:

„Wir werden versuchen, aus dem „Elfenbeinturm“, in den wir hineingekrochen sind, in die Öffentlichkeit herauszukommen.

Bildungsaustausch zu Erinnerungskultur des Holocaust zwischen Minsk und Düsseldorf

Bildungsaustausch zu Erinnerungskultur des Holocaust zwischen Minsk und Düsseldorf

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Im Oktober - November fanden Bildungsreisen zu den Vernichtungsorten, Gedenkstätten und Erinnerungsorten des Nationalsozialismus in Düsseldorf und Minsk statt. An den Bildungsreisen nahmen Studenten der Heinrich-Heine-Universität, Vertreter der Mahn- und Gedenkstätten in Düsseldorf „Alter Schlachthof“ und "Vogelsang", Mitarbeiter der Belarussischen staatlichen Universität, gesellschaftlicher und religiöser Vereinigungen und des Projekts „Geschichtswerkstatt Leonid Lewin“ teil.

Finanzielle Unterstützung der Bildungsreisen leistete der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD).

Bildungsseminar in Yad Vashem

Bildungsseminar in Yad Vashem

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Vom 25.Oktober bis zum 3. November fand in der Internationalen Schule für Holocaust-Studien (ISHS) das vierte Seminar für belarussische Lehrer statt.

Vortrag „Die vergleichende Analyse des Holocaust im westlichen und östlichen Belarus“

Vortrag „Die vergleichende Analyse des Holocaust im westlichen und östlichen Belarus“

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Am 24. November 2017, um 18.00 Uhr, lädt die Geschichtswerkstatt Leonid Lewin Minsk alle Interessenten zum Vortrag „Die vergleichende Analyse des Holocaust im westlichen und östlichen Belarus“ ein.

Der Vortrag gliedert sich wie folgt:

1.     Vorbemerkungen.

1.1.  Geographische Grenzen des westlichen und östlichen Belarus im Vortragskontext.

1.2.  Erklärung von Schlüsselbegriffen.

2.     Historiographie des Problems und die Quellenbasis von heute.

Training zur Gestaltung von Diskussionen und zur Erforschung des Gedenkens in der Stadt

Training zur Gestaltung von Diskussionen und zur Erforschung des Gedenkens in der Stadt

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Im Verlauf der Realisierung des Projektes „Wanderung durch das Gedächtnis“, das seit etwas mehr als einem Jahr läuft, führte unser Team (das Anne Frank Museum (Amsterdam) und das belarussische Archiv der Oral History (Minsk)) Trainings in Minsk, Grodno und Brest durch, in denen wir zusammen mit den örtlichen Jugendlichen versuchten, die Erinnerungsorte zu analysieren. Wir gingen auf die Straßen dieser Städte, sprachen mit deren Einwohnern und drehten Videos über deren Gedenkstätten und ihre Vieldeutigkeit.

Erinnerungskultur vereinigte Historiker und Journalisten aus fünf Ländern

Erinnerungskultur vereinigte Historiker und Journalisten aus fünf Ländern

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Nicht weit von Warschau, auf dem Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers Treblinka, in dem über 800.000 Menschen, fast ausschließlich Juden, ermordet wurden, gibt es einen großen Stein. Drauf steht in verschiedenen Sprachen: „Nie wieder“. Neben diesem Stein haben Historiker und Journalisten aus fünf Ländern – Deutschland, Polen, Russland, Belarus und der Ukraine – Ende Oktober eine Gedenkfeier durchgeführt.